Ab sofort gibt es eine Lösung zur DIN EN 13779:
Hier gibt’s eindeutige ODA-Werte
Zur Planung einer zentralen Lüftungs- oder Klimaanlage auf Basis der DIN EN 13779 "Lüftung von Nichtwohngebäuden" (2007)
gehört zwingend die Ermittlung des so genannten ODA-Werts (ODA = Outdoor Air). Dieser Wert berücksichtigt in drei Kategorien
ODA 1 (gut) bis ODA 3 (schlecht) die Außenluftqualität am Standort des Gebäudes und hat einen direkten Einfluss auf die im
RLT-Gerät einzusetzenden Luftfilter. Dabei gilt: Je schlechter die Außenluftqualität ist und je besser die Raumluftqualität
IDA (IDA= Indoor Air) sein soll, umso aufwändiger muss die Außenluft gefiltert werden. Somit ist der ODA-Wert eine wichtige
Größe bei der Auslegung einer RLT-Anlage, da durch die einzusetzende Filterqualität auch die Energieeffizienz der Anlage
beeinflusst wird.
Das Problem bei der Angelegenheit ist jedoch: Wie kommt der Fachplaner an einen "belastbaren" ODA-Wert 1, 2 oder 3?
Zu dessen Berechnung benötigt man für den Gebäudestandort Angaben zu folgenden Luftschadstoffen:
- SO2: Angabe als Jahresmittelwert und als Höchstwert über 24 Stunden
- NO2: Angabe als Jahresmittelwert und als Höchstwert über 1 Stunde
- Ozon: Angabe als Jahresmittelwert und als Höchstwert über 8 Stunden
- Feinstaub PM10: Angabe als Jahresmittelwert und als Höchstwert über 24 Stunden
Solche Daten stehen aber (frei zugänglich) nirgends zur Verfügung. Anschließend sind diese Schadstoffwerte mit
vorgegebenen Grenzwerten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu vergleichen. Und aus diesem Vergleich ergibt
sich letztlich der ODA-Wert wie folgt:
- ODA 1 gilt, wenn alle WHO-Grenzwerte unterschritten werden.
- ODA 2 gilt, wenn alle Luftschadstoffe unterhalb eines Wertes "1,5 x WHO-Grenzwert" liegen.
- ODA 3 gilt, wenn auch nur einer der Luftschadstoffe über dem Wert "1,5 x WHO-Grenzwert" liegt.
Wie man sieht, ist die Ermittlung des ODA-Wertes eine recht komplexe Sache – die aber nun durch dieses Angebot
deutlich vereinfacht wird.
Die Pollution-Info verfügt nämlich über eine umfangreiche Datenbank, die auf einen Datenbestand aus 10 Jahren
zugreift und damit für jeden gewünschten Ort verlässliche Aussagen treffen kann.
Lassen Sie es sich zeigen: Die Kosten für eine Erstauskunft (ohne Dokumentation) sind mit 49 Euro recht
überschaubar.
Lesen Sie auch den Bericht aus
cci Zeitung 11/2009.